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Cello im WerkstattfensterEin großes altitalienisches Meisterwerk zu kopieren bedeutet nicht in sklavischer Befangenheit eine Unterschrift nachzumalen. Es bedeutet, aus dem gleichen Schwung einen Schaffensprozess zu erreichen, bei der jede Richtung der Holzfaser, jede Verwachsung berücksichtigt wird, um die Leitfähigkeit der Schwingung ohne Unterbrechung zu gewährleisten.

Dabei hinterlassen die Schnitzspuren ein Bild, das heute noch die Lesart des Holzes der großen Vorbilder zu erkennen gibt.

Die wertvollen Lackierungen sind in die Vertiefungen der Schnittspuren so hineingesickert und haben Ablagerungen hinterlassen, als offenbare sich aus skulpturalem Duktus eine musikalische Vision. Dieses Bild gilt es wie eine Notenhandschrift neu zu interpretieren. Hierbei einen unverwechselbaren Klangwert herauszuholen ist ein metaphysischer Prozess von ungeheurer Faszination.

Ich lade Sie gern dazu ein, die Ergebnisse selbst anzuspielen und sich von meinem Auftrag zu überzeugen.